Anschlussmobilität in Echtzeit mit Veomo

Viele Wege führen nach Rom zu Deinem Ziel? Mit Veomo Mobility Info hast Du alle Möglichkeiten plattformübergreifend auf einen Blick.

Probier’s in Münster aus

Aktuell kannst du die Mobility Info des Münchner Startups Veomo getreu dem Motto #EinfacheOrientierung im Sommertest des Zukunftsbahnhofs Münster ausprobieren. Hier informiert Veomo Dich über große Monitore – verteilt im Bahnhof und in der Stadt – über Deine Anschlussmöglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr und Sharing-Optionen.
Mit Veomo haben wir bereits an verschiedenen Orten Lösungen für die Mobilität getestet, um mit dem Feedback der Kund*innen die Mobilitätsinfos weiter zu verbessern. Zum Beispiel in den Zukunftsbahnhöfen in Halle und Berlin Südkreuz.

Das kann Veomo

Bus, U-Bahn, S-Bahn, Tram, Taxi, Car-, Bike, und Scooter-Sharing – die Möglichkeiten in der Großstadt von A nach B zu kommen können auch mal überfordern. Veomo zeigt all diese Fortbewegungsmöglichkeiten auf Deinem mobilen Endgerät oder auf großen Monitoren in Bahnhöfen, zentralen Knotenpunkten oder in Büros in Echtzeit an. Das Ganze ist natürlich nicht irgendeine digitale Spielerei – Veomo will das Thema Mobilität ganz konkret besser machen. Die Ziele:

• Den Autoverkehr und PKW-Stellplätze reduzieren und mehr Nachhaltigkeit schaffen
• Einen einfachen Zugang zu allen Fortbewegungsmöglichkeiten schaffen, durch Transparenz und Vergleichbarkeit
• Eine Zeitersparnis für Pendler und Reisende bieten und entspannte Reisen ermöglichen

Veomo ist aktuell in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Köln und Wien verfügbar. Aber denk dran: Auch in Münster kannst du jetzt vorbeischauen.

Verfügbare Plattformen
Veomo kann komplett autark via Veomo-Box und Monitor oder durch Integration in bestehende Display-Systeme betrieben werden. Für unterwegs gibt es auch eine mobile Version fürs Smartphone.

Worum geht’s?
#Nachhaltigkeit
#SmartMobility

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Anschlussmobilität in Echtzeit mit Veomo

Viele Wege führen nach Rom zu Deinem Ziel? Mit Veomo Mobility Info hast Du alle Möglichkeiten plattformübergreifend auf einen Blick.

Ein smarter Abfallbehälter, der den Müll automatisch erkennt, trennt und zusammenpresst.

Die Idee entstand, als die beiden Gründer Marcin Łotysz und Jakub Luboński versuchten, die Angestellten in ihrem polnischen Betrieb für das Thema Mülltrennung zu sensibilisieren. Ein in Polen bisher unpopuläres Thema: Nur rund zehn Prozent des Abfalls werden aktuell recycelt.

Schnell zeigte sich, dass die mühsame Umsetzung in der Unklarheit der Nutzer darüber lag, welcher Abfall zu welcher Kategorie zählt. Łotysz und Luboński suchten nach einer Lösung, um den Nutzern die Mülltrennung zu erleichtern und entwickelten mit Bin-e einen Mülleimer, der ihnen die Entscheidung einfach abnimmt.

Die Lösung heißt Bin-e

„Viele Menschen vermeiden Mülltrennung nicht deswegen, weil es ihnen an gutem Willen fehlt, sondern weil sie einfach nicht wissen, wie es richtig gemacht wird.“ – Marcin Łotysz

Plastik, Papier, Glas oder Metall? Bin-e nimmt die Entscheidung ab

Abfälle aus allen vier Kategorien können in denselben Müllbehälter geworfen werden. Sie landen direkt in der Erkennungskammer und werden dort mittels Kameras und künstlicher Intelligenz klassifiziert. Bin-e sortiert entsprechend der Daten automatisch in den richtigen Behälter. Zur Verringerung des Müllvolumens werden Plastik und Papier zusätzlich komprimiert. Die Bin-e-App liefert Echtzeitdaten wie beispielsweise den gegenwärtigen Füllstand.

Smartes Abfallmanagement für Smart Cities

Dank der Echtzeitanzeige können die Müllbehälter gezielt geleert werden, sobald sie voll sind. Das erspart überflüssige Kontrollen und vermeidet überquellende Abfalleimer. Die Mülltrennung und -komprimierung tragen zur Kosteneinsparung bei. Und der entscheidende Vorteil: Dem Nutzer wird die Unsicherheit genommen, welcher Abfall in welches Recyclingsystem gehört. Bin-e ordnet 90 Prozent des Abfalls korrekt zu. So wird ein hoher Prozentsatz hochwertiger Rohstoffe dem richtigen Recyclingkreislauf zugeführt.

Inzwischen ist Bin-e auch in Deutschland angekommen. Er wurde Ende letzten Jahres 30 Tage lang von der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof Münster im Rahmen des Projektes „Zukunftsbahnhof Münster“ getestet und kann künftig einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit in vielen Privathaushalten und Unternehmen leisten.

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Einblick & Projekte: DB Open Data XMAS Hack 2019

Am 13. und 14.12.2019 fand der alljährliche XMAS Hack in der DB mindbox in Berlin statt.

16 Teams und Einzelkämpfer trafen sich und entwickelten mithilfe der Open-Data-Basis der Deutschen Bahn Ideen und Lösungen rund um Mobilität, die schon bald auf die Straße kommen könnten. Wir geben Bescheid, sobald die ersten Testversionen bereitstehen.

Die XMAS-Hack-Themen 2019

CheapTicketz: Finde das günstigste Ticket von a nach b
Verbindungssuche mit Baureihen statt Zuggattungen

Station Capacity Simulator: Findet die Engpässe auf Bahnhöfen

RailNap: Die Alarmfunktion warnt 5 Minuten vor Erreichen des Zielbahnhofs
Erweiterung der Bahnhofsfotos-API auf russische Bahnhöfe

Railroad Map: Eine interaktive Karte der UdSSR Eisenbahn im Jahr 1960

Missing Busses: Wo kann eine neue Busverbindung SPNV-Anschluss schaffen?

Make Eisenbahn great again: Großangelegter Rundumschlag zur UX-Verbesserung

Interchanges: Besserer Datenaustausch für mehr Barrierefreiheit

DB as a Graph: Graphendatenbanken als Alternative zu Tabellen

Open Activities: Plattform für freie Veranstaltungsdaten

DBlunchbox: Wo kann man mindbox-nah gut essen gehen?

Rehdolf – Santa Navigator: DB Navigator für den Weihnachtsmann

RiskyRails: Risikoanalyse zu gleisnahem Baumbestand

Moving Dots: Bewegliche Ziele auf der Open Street Map

The Merger:
Zusammenführung von ÖPNV-Daten aus verschiedenen Quellen

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Lambus: Eine App für alle(s)

Du kennst das: Da stehst Du mitten in den Anden, kein WLAN weit und breit, und Du hast vergessen, wann der nächste Bus fahren sollte (heute? Morgen? Nächste Woche?). Jetzt brauchst Du eine App, die Dir deinen Reiseplan offline anzeigt. Und am besten noch das nächstgelegene Hotel, falls der Bus doch nicht kommt.

Das Schweizer Taschenmesser der Reiseplanung

Mit Lambus hast Du wirklich alles an einem zentralen Ort gesammelt. Und falls Du in Gesellschaft reist, habt Ihr alle Zugriff – auch offline. Die praktische App unterstützt Dich und Deine Mitreisenden von der Planungsphase bis zur Rückkehr. Und rechnet gleich mit, wieviel wer wem am Schluss schuldet.

Jetzt Website besuchen und ausprobieren!

Aber das beste: Lambus steht nie still und wird von seinen Machern stetig weiterentwickelt. Neue Funktionen werden aktuell Zukunftsbahnhof Münster getestet, denn die Orientierung verlieren kann man nicht nur in den peruanischen Anden, sondern gerne auch mal an hiesigen Bahnhöfen. Ihr müsst also nicht mal weit reisen, um euch von Lambus das Leben erleichtern zu lassen.

Das passiert beim Test am #HBFMünster

Und für alle Weltentdecker unter Euch, die ihre Reiseplanung gerne am Laptop erledigen: Lambus könnt ihr auch als Webversion nutzen.

Hauptzielgruppe
Reisende, Studenten

Zielbild
#GemeinsameReiseplanung
#InEinemTool

Verfügbare Plattformen
Android
iOS

Website besuchen und ausprobieren

Alle Funktionen im Überblick:

Geteilte Planungshoheit
Eure Reiseroute in Echtzeit erstellen

Reiseinspirationsgeber
Lamas sehen dank Lambus

Organisationsteilung
Checkliste, Todo’s und Notizen teilen

Unterlagenverwaltung
Alle Tickets und Dokumente auf einen Blick

Reisekostenrechner
Wer hat was bezahlt – Lambus weiß es

Fotopool
Guck mal, Selfie mit Lama!

Reise Vorschläge

Keine Ahnung wo es hingehen soll? Das lässt dich ändern!

Wer hat’s erfunden?

Hans Knöchel, Niklas Kling, Leon Braun, Torben Pretzel, Anja Niehoff, Hendrik Scherer und Marc Meckfessel.

Die Idee für Lambus entstand übrigens passenderweise auf einem gemeinsamen Roadtrip durch die Alpen (nicht die Anden, aber fast). Acht Städte, vier Airbnbs und eine furchterregend aussehende Mappe mit den gesammelten Werken an Buchungsbestätigungen. Die Macher hatten es satt, sich ihre „Wanderlust“ durch Bürokratie verderben zu lassen: Reisedokumente, Ausgaben, Routenplanung mit verschiedenen Tools … Als Ergebnis ihrer gemeinsamen Lösungssuche ist schließlich Lambus entstanden.

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Schnell zeigte sich, dass die mühsame Umsetzung in der Unklarheit der Nutzer darüber lag, welcher Abfall zu welcher Kategorie zählt. Łotysz und Luboński suchten nach einer Lösung, um den Nutzern die Mülltrennung zu erleichtern und entwickelten mit Bin-e einen Mülleimer, der ihnen die Entscheidung einfach abnimmt.

Die App

“Die App gibt mir ziemlich schnell einen guten Überblick aller möglichen Geschehnisse, ohne auf eine Quelle festgelegt zu sein. Ich kann selbst entscheiden, welchem Medium ich Vertrauen schenke.”

Die klugen Köpfe hinter Nuzzera

Nuzzera ist ein Startup mit Sitz in Berlin. Gründer sind Marco Herzog, Janine Perkuhn und Alexandru Popa. Sie wollten eine Nachrichtenplattform erschaffen, die Menschen gut informiert und gleichzeitig mit diversen Weltanschauungen konfrontiert. Deshalb spielt der intelligente Nuzzera-Algorithmus den Anwendern eine politisch vielseitige Nachrichtenauswahl aus.

Marco Herzog (CEO) ist Produktmanager, Ingenieur und Frontend-Entwickler. Er ist für die Geschäftsentwicklung zuständig und seit mehr als acht Jahren Mitglied der Startup-Szene.

Janine Perkuhn (CPO) ist Produktdesignerin und spezialisiert auf UX und Service Design. Sie ist verantwortlich für die nutzerzentrierte Produktentwicklung sowie für Design.

Alexandru Popa (CTO) ist Data Scientist und Machine Learning Experte und verantwortlich für die Themen Business Intelligence und Entwicklung von Algorithmen.

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Die Idee hinter DB Park+Ride

Was ist die Idee? Wie kann man durch bessere digitale Services ÖV-Nutzung für Autofahrer einfacher machen? Das testet die S-Bahn Stuttgart im mindbox Startup-Programm der DB mit dem Startup AI Park.

  • + Park+Ride: Vom Auto unterwegs auf den ÖPNV umsteigen
    + Parkplatz-Details mit Preisen und Prognosen zur Verfügbarkeit
    + Freiwerdende Stellplätze in Echtzeit
    + Preise und Echtzeit-Informationen zum ÖPNV

Verfügbare Plattformen
Android
iOS

Partner
bliq.ai
s-bahn-stuttgart.de
dbmindbox.com

DB Hackathon Dezember 2018

Am 7. – 8. Dezember 2018 fand in Berlin der letzte #DBhackathon für dieses Jahr statt. Wie es war, könnt Ihr hier nachlesen.

Zwei Tage, eine Nacht, mehr als 100 Menschen und eine Menge Open Data

Der DB Hackathon in der Berliner DB mindbox liefert clevere Ideen für die Zukunft des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

Noch einmal volle Konzentration, ein prüfender Blick auf die Codes, dann ein Klick auf das Touchpad: Das ist der Moment, in dem sich für zwei Hacker klärt, ob sich die Arbeit der vergangenen Stunden und der letzten Nacht gelohnt hat. Die beiden schauen sich erst an, dann beugt sich einer über das Mikrofon seines Laptops und sagt: „Ich möchte von Berlin nach Hamburg fahren.“ Eine Sekunde, zwei Sekunden vergehen. Nichts passiert. Endlich antwortet die bekannte Google-Stimme und sagt die zeitnah abfahrenden Züge auf. „Jawoll!“, freuen sich die Männer und klatschen sich ab.

In ein paar Stunden wollen sie ihr Projekt präsentieren. Die Generalprobe lief schon mal erfolgreich. „Wir haben die Reiseinformationen über eine Sprachschnittstelle zugänglich gemacht, damit zum Beispiel auch Blinde wissen, wann sie den Zug nehmen müssen“, erklärt einer von ihnen, um dann wieder hinter seinem Rechner abzutauchen.

Es ist Samstag, der 8. Dezember, 15 Uhr und für alle beginnt der Endspurt. „Theoretisch sind wir fertig“, ruft einer in den Raum. „Ja, theoretisch“, rufen andere zurück und lachen.

Datum
07. Dez 2018 – 08. Dez 2018

Location
DB mindbox Berlin
Holzmarktstraße 6 – 9
10179 Berlin

Event Host
DB mindbox Berlin

Community der Datenkreativen

Der 24-Stunden-Hack ist das Herzstück eines Wochenendes, das ganz im Zeichen von Open Data, Mobilität und Community steht. Es sind Entwickler, Designer, Datenkreative, Dispatcher und Fahrer die sich von Freitag- bis Samstagabend zum inoffiziellen Branchentreffen versammeln. Mit den offenen Daten der DB lösen sie echte Probleme und Fragestellungen, unterstützen sich dabei gegenseitig, probieren aus, haben Spaß. Techtalks von DB und Projektpitches von Hackern lieferten bereits am Freitagabend Input und Diskussionsstoff für eine lange Nacht und einen Tag am Rechner. Von Mobimeo stellten Sergey, Ivan und Darryl ihre Technologielösungen für verknüpfte Mobilität vor und berichteten über ihre Erfahrungen mit Machine Learning.

Was alle Datenprojekte an denen auf dem Hackathon gearbeitet wird verbindet? Sie sollen den öffentlichen Nah- und Fernverkehr komfortabler und umweltfreundlicher machen und ihn mit anderen Shared Services vernetzen.

Die Community will gemeinsam etwas verändern – und der Hackathon macht aus dieser Vision eine Realität. Alles was es dazu braucht, sind valide Daten, eine clevere Idee, einen Hack, einen gute gefüllten Kühlschrank mit Club Mate und das kanadische Soul Food der Berliner Poutine Kitchen, das die Community mit einem unwiderstehlichen Mix aus Pommes, Käse und Bratensauce versorgt. Noch einen Kaffee, dann schnell weitermachen.

Die ganze Nacht flimmert Programmierzeile um Programmierzeile über große Bildschirmen. Auf anderen Monitoren erscheinen Landkarten mit dem deutschen Bahn-Streckennetz. Große Whiteboards dienen als überdimensionale Notizzettel für Ideen und To-Do‘s. Leise Gespräche und Lachen liefern das akustische Grundrauschen. Mitarbeiter der DB holen sich direkt von Teilnehmern des Hacks Rückmeldungen ein, stellen Fragen, wollen verstehen, was die Community bewegt und wie man am besten zusammenarbeiten kann, um Mobilitätsprobleme gemeinsam anzupacken.

Die Kraft der offene DB-Daten

Die Daten für das Wochenende liefert das Open-Data-Portal der Deutschen Bahn. Die 33 umfangreichen Datensätze können frei verwendet werden. Darunter sind Aufzugsdaten, Bahnsteigdaten, Stationsdaten und Daten von Reisezentren. Alle lassen sich für spannende oder kurzweilige Lösungen nutzen. Kurzweilig ist zum Beispiel die Idee vom Team „Weg von hier“ . Das Team hat einfach die Standortdaten der Bahnhöfe, in denen es DB-Lounges gibt, mit der Fahrplanabfrage und dem Ticketsystem kombiniert. Herausgekommen ist eine Webseite, die einem die nächste und billigste Zugfahrt zu einem beliebigen Bahnhof mit DB-Lounge anzeigt. Und darum geht es bei diesem Hackathon auch: Sich ausprobieren und spielerisch einzelne Idee und Problemstellungen durchgehen.

Community in Bewegung

Fragt man die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach ihrer Motivation, sind die Antworten vielfältig: „Wir haben Lust auf Daten.“ „Jeder bewegt sich jeden Tag. Mobilität ist eine der Fragen der Zukunft, da will ich dabei sein“. „Wollen wir das Klima retten, muss die Bahn besser werden, darum geht’s mir.“ „Ich bin schon zum fünften Mal dabei und treffe hier spannende Kollegen mit neuen Ideen.“

Christoph zum Beispiel arbeitet für die Deutsche Bahn und will ein Projekt voranbringen, das seine Arbeit erleichtern soll. Er ist dafür verantwortlich, dass auf Bahnhöfen das WLAN besser oder überhaupt funktioniert. Zurzeit fährt er selber durch die Republik, geht dann in den Gebäuden jeden Meter ab und kontrolliert, wie gut oder schlecht die WLAN-Verbindungen sind. Sein Ziel: Einen Sensor bauen, der für ihn relevante Daten misst, die Latenz zum Beispiel.

Unkompliziert zusammenarbeiten

Wieder andere Teilnehmer*innen haben keine eigenen Projekte mitgebracht, setzen dafür aber ihre klugen Köpfe ein. Thomas ist so einer, Informatiker, Linguist, letztens hat er seine Dissertation abgegeben. Am Abend zuvor hat er sich die Ideen der anderen angehört und sich dann einem der Teams angeschlossen. Nun beschäftigt sie die Frage, wie man Mitfahrgelegenheiten, Mietfahrräder und den öffentlichen Nahverkehr so kombinieren kann, dass man am schnellsten von A nach B kommt.

Women in Mobility

Katja nimmt für das Projekt „Women in Mobility“ am Hackathon teil. „Es fehlt an Weiblichkeit in der Mobilitätsbranche“, sagt sie. Stimmt: Hinter den Bildschirmen und Laptops sitzen vor allem Männer und nur eine Handvoll Frauen. Sie will das ändern. „Für mich ist der Hackathon eine Chance, unsere Sichtbarkeit zu erhöhen – damit auch andere Frauen Lust haben, hier mitzumachen oder sich überhaupt für dieses Feld zu interessieren.“ Die 24 Stunden nutzt Katja zum Netzwerken. Sie tauscht sich mit anderen Frauen und Männern aus, plant gemeinsam mit ihnen Projekte und Kooperationen. Katja hat als Presse- und Unternehmenssprecherin im Mobilitäts-Sektor Karriere gemacht. An entscheidenden Punkten ihrer Laufbahn hätte sie sich Mitstreiterinnen und eine Mentorin gewünscht. Jetzt ist sie selbst eine.

Weiter vernetzen mit der betatest plattform

Am späten Samstagnachmittag zeigen die Teams, was sie geschafft haben. Sie haben an mehr als 15 Projekten gearbeitet. Jedes muss in drei Minuten Präsentation auf den Punkt gebracht werden. Vieles ist noch unfertig, aber Perfektion ist nicht das Ziel. Ein Team wollte Strecken für Sonderfahrten sichtbar machen. „Gegen Mitternacht konnten wir die ersten Ergebnisse sehen und die Bahnhöfe tauchten auf der Karte auf“, erzählen sie dem Publikum. Doch dann wurde es wieder komplizierter und sie konnten das Projekt nicht beenden. Die Stimmung ist trotzdem gut: „Wir haben hier Leute getroffen“, sagt eines der Teammitglieder, „die sich mit Karten und Datensätzen auskannten und die haben uns weitergeholfen.“

Damit dieser Austausch auch nach dem Hackathon lebendig bleibt, hat das DB Hackathon-Team die Betaversion der betatest plattform vorgestellt und mit getestet – quasi die online Entsprechung des Hackathon-Austauschs. Auf der Plattform kann man seine Software hochladen und von anderen Usern testen lassen. Man kann Beta-Apps testen, mit Datensätzen der DB arbeiten, sich Tipps aus der Community holen oder andere User dazu inspirieren, ihre eigenen Ideen für Apps weiter voranzubringen. Damit entsteht ein neuer virtueller Austauschraum für die Mobilitätsdaten-Community. Die Testversion ist auf https://bit.ly/dbhackbeta zu finden.

 

P.S.: Schaut hier vorbei, meldet Euch auf der betatest plattform an oder folgt uns auf Twitter, um rechtzeitig von den nächsten DB Hackathon-Terminen zu erfahren.

DB Hackathon Dezember 2018

Am 7. – 8. Dezember 2018 fand in Berlin der letzte #DBhackathon für dieses Jahr statt. Wie es war, könnt Ihr hier nachlesen.

Hier gibt’s eine Übersicht über die Summercamp-Projekte:

  • Ein CO-Pass für Bahnnutzer, in dem verdeutlicht wird, wieviel CO2 eingespart wird durch die Nutzung der Deutschen Bahn.
  • Fahrradstellplätze Berlin: Eine einfache und mobil zugängliche Oberfläche und Anleitung zum Kartieren von Fahrradstellplätzen auf OpenStreetMap.
  • Automatisierte Rufbusbestellung: Kleiner API-Prototyp, der Passagieren erlauben soll, Rufbusse „mit einem Klick“ zu reservieren, in dem im Hintergrund ein automatischer Anruf an die Bestellrufnummer abgesetzt wird.
  • GünstigWeg – der Hackathon Planer: Alle Reisearten zu Hackathons nach Kosten aufgelistet, damit man keinen mehr verpasst.
  • OpenRailRouting-Frontend: Benutzeroberfläche (Webanwendung) als Demonstration für die Eisenbahninfrastruktur-Routingengine.
  • VIA: Die Visualisierung alternativer Reiserouten und Umsteigemöglichkeiten, mit Tarifmatrix und „+City“-Areas
  • GrideyeActivation: Eine Anwendung, die die Anwesenheit von Menschen mittels Grideye-Infrarotsensor misst.
  • Earn Open Data: Eine Jobbörse mit Leitfaden für den Einstieg in die Open Data Economy.
  • IoT Hub: Die twitternde Bahnhofsuhr. Frag die Bahnhofsuhr nach ihren Gefühlen. Rapid IoT Prototyping.
  • Stationsdatenfinder: Mehr Zugriffsmöglichkeiten und bessere Suchergebnisse für Stationsdaten.
  • Bike-Sharing für Hamburg: Ein Tool, das unter Berücksichtigung von Wetterdaten, Schulferien und Feiertagen die Nachfrage nach Leihfahrrädern vorab berechnet.
  • PaxcounterTestdata2Businesshub: Paxcounter Testdaten durch den Businesshub schleusen.
  • BahnhofsfotosGoesEVANumber: Analyse und Entwicklung einer API zur Aufnahme der EVA-Nummer in den Pool der Bahnhofsdaten von Station & Service.

 

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Datum
19. Juli 2019 – 20. Juli 2019

Location
DB mindbox Berlin
Holzmarktstraße 6 – 9
10179 Berlin

Event Host
DB mindbox Berlin